Moorle will es wissen oder tierisches Miteinander :)

Mit unseren Tierchen erleben wir ja immer wieder nette Kleinigkeiten. Teilweise nimmt man es nur kopfschüttelnd zur Kenntnis, aber es gibt auch Situationen über die man nur herzhaft lachen kann oder die sofortiges Eingreifen nötig machen.

Unsere Moorle kuschelt gerne bei uns mit im Bett. Jetzt, wo die Nächte wieder kälter werden, schlüpft sie auch gerne schon mal mit unter die Decke.  Wäre an sich kein Problem und Prinzesschen Moorle und ihre Menschen könnten gemütlich schlafen, aber es gibt noch mehr Kuschelanwärter bei uns.

Z.B. Jordy, unser Mops-Pekinesenmix, streckt seine krummen Beinchen gerne mit unter die Decke .... die Nieren müssen warm sein . Wenn er es nun ganz besonders gemütlich haben möchte, dann schlüpft er auch frecherweise komplett unter die Decke und man sieht und hört ihn nicht mehr.

Tja, und was passiert, wenn Jordy unter der Decke liegt und schlummert und unser Moorle-Prinzesschen trollt sich später zu uns ins Bett? So wie jetzt passiert.

Während wir Menschen schon gemütlich fast eingeschlafen waren, Jordy sich unter der Decke lang ausgestreckt hatte, kam unsere Moorlemaus angetapst. Sie krabbelte hinter meiner Schulter unter die Decke mit der Absicht sich gemütlich ankuscheln zu wollen.

Und schon ging das Getöse los .

Moorle traf völlig unerwartet auf den unter der Decke schlummernden Jordy. Wer von den Beiden sich mehr erschrocken hat, vermag ich nicht zu sagen, aber wach waren wir alle wieder.

Natürlich ist nichts passiert. Jordys Reizschwelle ist zwar recht weit unten, aber er weiß, dass unsere Katzen zur Familie gehören und Familie wird vielleicht ausgeschimpft, aber nicht verletzt.

Tja, in dieser Nacht war den Beiden die Lust völlig vergangen zu uns unter die Bettdecke zu kriechen.

23.9.13 10:46, kommentieren

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Auf einmal scheint es leer zu sein

Manchmal muss man sich etwas Kummer von der Seele schreiben und heute scheint so ein Tag zu sein.

Immer wieder kehren meine Gedanken heute zu meinem lieben kleinen Katzenengel Chiara zurück. Ich vermisse sie jeden Tag, aber jetzt gerade ganz besonders.

Drei Wochen nachdem sie gegangen ist, scheint das Haus immer noch leer. Wie sehr sie präsent war, merke ich erst jetzt in diesen Tagen.

Ihr liebes Gesichtchen erscheint immer wieder vor mir und es fehlt mir so sehr, dass sie sich nicht mehr wie ein Schal um meinen Nacken legt und ihr Köpfchen an meinem Kopf reibt.

Ihr Essplatz ist immer noch leer.

Niemand mehr da, der sich beim Abräumen der Katzenteller schon ans Spülbecken stellt . Sie liebte das Trinken des fließenden Wassers so sehr und wie oft stand ich daneben und musste warten bis sie ihren Durst gelöscht hatte, bevor ich das Katzengeschirr abwaschen konnte.

Auch in den Nächten´stuppst mich kein geliebtes Katzennäschen mehr an, das unter meine Decke krabbeln und sich in meinem Arm einkuscheln möchte.

Natürlich wuseln unsere anderen sechs Katzen weiterhin munter um uns herum und möchten, bespielt, bekuschelt oder gefüttert werden, aber es ist keine Chiara mehr da, die auf dem Geschirrspüler oder auf der Küchenbank bei uns sitzt und darum scheint die Küche leer zu sein, auch wenn sich viele Pfoten um uns herum versammeln. Vier Pfötchen fehlen, die sich vor 12 Jahren in mein Herz geschlichen haben und dieses Fehlen verursacht eine wahnsinnige Leere in mir.

Mein liebes Katzenmädel, du fehlst und fehlst und fehlst mir unsagbar .

18.9.13 15:29, kommentieren